Die Natur ist der größte und schönste Tempel des Herren, vor allem bei trockenem Wetter.
Arto Paasilinna
Kein Mensch wird so alt, daß er nicht noch durch das Herz leiden könnte.
Amélie Godin
Der Krieg ist gar keine Kunst, und der Zufall entscheidet allein über das Schlachtenglück. Von zwei Generälen, die einander gegenüberstehen und die beide dumm sind, muß notgedrungen einer den Sieg davontragen.
Anatole France
Karikaturisten sind die Hofnarren unseres Medienzeitalters. Sie halten den Mächtigen den satirischen Spiegel vor – und sind doch häufig selbst abhängig von ihnen.
Andreas Dunker
Überhaupt aber zeigt der, welcher bei allen Unfällen gelassen bleibt, daß er weiß, wie kolossal und tausendfältig die möglichen Übel des Lebens sind.
Arthur Schopenhauer
Eine Generation geht, eine andere kommt. Die Erde steht in Ewigkeit.
Bibel
Bürger: Fährst Du bald in den Urlaub? – Nein, denn woanders versäume ich auch nichts...
Elmar Kupke
Es ist viel schwieriger, eine Frau immer zu lieben, als zwei zugleich.
Emanuel Wertheimer
Die Gemeinde ist die Elementarschule der Freiheit.
Emile Louis Victor de Laveleye
Ein Dieb suchte einmal seinen Diebstahl zu rechtfertigen, ja zur Tugend zu erheben, indem er anführte: es ging einer hinter oder neben mir, der war ärger wie ich, und hätte nicht allein die Früchte gepflückt, sondern auch die Zweige geknickt.
Friedrich Hebbel
Kommt doch das Ärgernis von oben.
Friedrich Schiller
Das Volk von Paris hat die Welt befreit und nicht mal ein Trinkgeld dafür angenommen.
Heinrich Heine
Jeder Mann wünscht sich eine Frau, die an sein besseres Ich, an seine edlen Instinkte und an die höheren Werte in ihm appelliert und eine andere, die ihm hilft, all das zu vergessen.
Helen Rowland
Das Leben ist ganz Beliebigkeit und Wirrnis; die Kunst ganz Unterscheidung und Auswahl.
Henry James
Sagst du Böses, geschwind wirst du selbst noch Schlimmeres hören.
Hesiod
O der Verstand ist ein gar stiller, Zornscheuer Eh'mann; geht geschwind beiseit', Sobald sein tolles Weib die Leidenschaft, daheim zu keifen anfängt, bis der Aufruhr sich legt.
Johann Georg Pfranger
Je ungeheuerlicher eine Lüge, desto leichter schluckt sie der Köhlerglaube hinunter.
Johannes Scherr
Am meisten nützt eine Rede, die sich in kleinen Abschnitten in die Seele einschleicht.
Lucius Annaeus Seneca
Die Musik spielt in Berlin.
Max Streibl
Unsere ganze Kulturarbeit besteht darin, daß der Mensch sich vor sich selber schütze. Vor seiner Tierheit, vor seiner Trägheit, vor seiner Bestialität, vor seiner wilden Phantasie.
Peter Rosegger
Ob sich Redner darüber klar sind, dass 90 Prozent des Beifalls, den sie beim Zusammenfalten des Manuskripts entgegennehmen, ein Ausdruck der Erleichterung ist?
Robert Lembke