Männer haben es heute nicht leicht.
Eva Julia Fischkurt
Geld! Eine Flasche Wein und eine gute Zigarre, das ist alles, was der Mensch braucht. Auf alles andere kann er pfeifen.
Bernhard Kellermann
Die Trennung vermindert die schwachen Gefühle und steigert die starken - wie der Wind die Kerze löscht, das Feuer aber entfacht.
François de La Rochefoucauld
Die reiche, große Welt ging in das bißchen ausgespannte Haut, worin wir stecken, nicht hinein; wir erhielten Augen, damit wir stückweise einschlucken können.
Friedrich Hebbel
Deutsche sind so alte Leute, lernen doch erst reden heute. Wann sie lernen doch auch wollten, wie recht deutsch sie handeln sollten!
Friedrich von Logau
In den hundert Dingen, die mich interessieren, äußerte er, konstituiert sich immer eins in der Mitte als Hauptplanet und das übrige Quodlibet meines Lebens treibt sich indessen in vielseitiger Mondgestalt umher, bis es einem und dem andem auch gelingt, gleichfalls in die Mitte zu rücken.
Friedrich von Müller
Wer stark genug ist, seine Handlungen so lange aufzuschieben, bis er wieder ruhig geworden ist, der ist wahrhaft weise. Aber solche Menschen sind selten.
Giacomo Casanova
Wohin du jetzt wirbest da fähret deine Seele hin wenn du stirbest.
Jakob Böhme
Sie war vernünftig genug einzusehen, daß ein Mann von fünfunddreißig die Zeit der überschwenglichen Gefühle und ausschweifenden Amüsements wohl bereits hinter sich gelassen hatte.
Jane Austen
Sage mir, wie du ißt, und ich sage dir, was du bist.
Jean Anthelme Brillat-Savarin
Es gibt in der Welt selten ein schöneres Übermaß als das in der Dankbarkeit.
Jean de la Bruyère
Das Reden mehrt die eigne Rührung mehr als fremde.
Jean Paul
Die Einwirkung des Auges nicht aufs Auge allein, sondern auch auf andre Gegenstände erschien ihnen (den Alten) so mächtig wundersam, daß sie eine Art von Bann und Zauber gewahr zu werden glaubten.
Johann Wolfgang von Goethe
Mein Werk ist umsonst, wenn die Liebe nicht größer wird!
Joseph Weißenberg
Wenn es darauf ankommt, dann bist du ganz allein. Und wenn dich einer retten kann, dann nur du selbst.
Madeleine Peyroux
Freiheit: die Möglichkeit, so zu leben, wie du willst.
Marcus Tullius Cicero
Wieviel Bewegung wird hervorgebracht durch das Streben nach Ruhe!
Marie von Ebner-Eschenbach
Ich verliebte mich in den Fußball, wie ich mich später in Frauen verlieben sollte: plötzlich, unerklärlich, unkritisch und ohne einen Gedanken an den Schmerz und die Zerrissenheit zu verschwenden, die damit verbunden sein würden.
Nick Hornby
Wenn der Teufel alt wird, will er Mönch werden.
Sprichwort
Das, was wir ein schlechtes Gewissen nennen, ist immer ein gutes Gewissen. Es ist das Gute, was sich in uns erhebt und uns bei uns selbst verklagt.
Theodor Fontane
Wer mit anderen Krieg hat, ist auch nicht im Frieden mit sich selbst.
William Hazlitt