Die Uhr, sie zeigt die Stunde, die Sonne teilt den Tag; doch was kein Aug' erschaute, mißt unsres Herzens Schlag.
Franz Grillparzer
Kränklichkeit ist gar kein Hindernis zu guten Taten. Die größten Dinge sind schon von Invaliden geleistet worden.
Carl Hilty
Bete, bete ohne Unterlaß. Das Gebet ist ein Vorrat an Kraft.
Charles Baudelaire
Die Schönheit rettet die Welt.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Jeder Mensch, egal wer er ist oder wie heruntergekommen er sein mag, erwartet instinktiv oder im Unterbewußtsein, daß man Respekt für seine Menschenwürde aufbringt.
Tu, was jeder loben müßte, wenn die ganze Welt es wüßte; tu es, daß es niemand weiß, und gedoppelt ist der Preis.
Friedrich von Logau
Es ist mir völlig gleichgültig, wohin das Wasser fließt, solange es nicht in meinen Wein läuft.
Gilbert Keith Chesterton
Gegen unsere Vorzüge sind wir gleichgültig; über unsere Gebrechen suchen wir uns so lange zu täuschen, bis wir sie endlich für Vortrefflichkeit halten.
Heinrich Heine
Die Zeit, der schlaue Saturn, er heilt uns von jeder Wunde, um uns mit seiner Sense bald wieder eine neue Wunde ins Herz hineinzuschneiden.
Allein ist der Zustand, in dem sich jeder Nachdenkliche befindet.
Helmar Nahr
Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will.
Henri Matisse
Das wirkliche Drama der reichen Leute ist, dass es immer noch reichere gibt.
Karl Lagerfeld
Tritt den Leuten nicht auf die Füße, wenn du sie vor den Kopf stoßen kannst.
Karlheinz Deschner
Nichts ist dauernd als der Wechsel.
Ludwig Börne
Geberfreude und Raffekel sind Zwillinge.
Manfred Hinrich
Freie Bürger werden immer aufrührerisch denken.
Pavel Kosorin
Duldet ein Volk die Untreue und die Fahrlässigkeit von Richtern und Ärzten, so ist es dekadent und steht vor der Auflösung.
Platon
Erfahrung ist ein Anzug, der mit den Jahren immer besser paßt.
Sprichwort
Laß ruhig fließen Der Thränen Lauf, Die Blumen sprießen Im Regen auf!
Theodor Storm
Eine liebevolle Umarmung mit blanken Armen macht ohne Zweifel ein sehnendes Herz hochgemut.
Ulrich von Singenberg
Als ihm das Wasser bis zum Hals stand, konnte es ihm beinahe jeder reichen.
Wolfgang Mocker