Ich ging nach Haus und schlief, als ob Die Engel gewiegt mich hätten. Man ruht in deutschen Betten so weich, Denn das sind Federbetten.
Heinrich Heine
Welcher Gedanke kann so hohe Lebensklugheit geben wie der Todesgedanke!
Adolf Wilhelm Ferdinand Damaschke
Wir sind nicht Kinder der Sklaven, sondern Kinder der Freien.
Bibel
Juble nicht, wenn einer stirbt; bedenke: wir alle gehen dahin.
Kürzere Ausbildungszeiten als drei Jahre sollten die Gewerkschaften nicht grundsätzlich ablehnen.
Dieter Schulte
Verstand ohne Gefühl ist unmenschlich; Gefühl ohne Verstand ist Dummheit.
Egon Bahr
Frag' nur vernünftig, und du hörst Vernünftiges.
Euripides
Logik ist eine Frage des Glaubens. Denn es ist ein Akt des Glaubens zu behaupten, daß die Idee etwas mit der Realität zu tun hat.
Gilbert Keith Chesterton
Denken lernt man nicht an Regeln zum Denken, sondern am Stoff zum Denken
Jean Paul
Ist es Weisheit zu tun, wovon man weiß: es gereut bald?
Johann Caspar Lavater
Die Trägheit des Herzens ist wohl eine der sieben Todsünden, die nicht vergeben werden können.
Karl Gutzkow
Wenn einer als Pferd geboren wird, so kann er das nicht ändern. Er bleibt ein Pferd, bis er stirbt.
Karl Joachim Marquardt
Die Mundart isoliert; die Büchersprache erst erschließt uns ein großes Vaterland.
Lorenz Kellner
Hesse sein heißt: Gefährlich leben wollen zu müssen.
Matthias Beltz
Große Furcht ist mit der Macht verbunden.
Mechthild von Magdeburg
Weh dem Bösen und weh seinem Nachbarn; Wohl dem Guten und wohl seinem Nachbarn.
Talmud
Bei einem des Titels "Dichter" würdigen Mannes sind die Verstandeskräfte mit dem sittlichen Gefühl unlösbar vereint, und seine Kunst hängt von der Vollkommenheit beider ab. Dem Dichter, der nicht ebenso edel und recht als temperamentvoll empfindet, kann es auf die Dauer nicht gelingen, andere zu rühren.
Thomas Carlyle
Das progressive Moment einer Warenhausbrandstiftung liegt nicht in der Vernichtung der Waren, es liegt in der Kriminalität der Tat, im Gesetzesbruch.
Ulrike Meinhof
Scheiße im Trompetenrohr kommt - Gott sei Dank - nur selten vor.
Waldemar Dyhrenfurth
Des Menschen Wille ist sein Himmel auf Erden: Jenseits wird seine Hölle er werden.
Wilhelm Müller
Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten lesen will.
William Faulkner