Der Ehebruch ist keine seltene Erscheinung, sondern eine gewöhnliche. Er ist eine Sache des Kanapees.
Napoléon Bonaparte
Wir haben wunderbare Sinnesorgane bekommen; sie sind die Tore der Wahrnehmung, die Pforten zum Himmel.
Albert Hofmann
Im Laufe eines Lebens tauscht man Erwartungen gegen Erfahrungen.
Alexander Saheb
Wenn ich die Hand der Macht auf meinem Haupte lasten fühle, kümmert es mich persönlich wenig, zu wissen, wer mich unterdrückt; und ich beuge mich nicht deswegen lieber unter das Joch, weil eine Million Arme es mir darbieten.
Alexis de Tocqueville
Ein tiefer Abgrund ist der Mensch, dessen Haare du, Herr, gezählt kennst, und keines von ihnen geht dir verloren. Und trotzdem sind seine Haare leichter zu zählen als seine Affekte und die Regungen seines Herzens.
Augustinus von Hippo
Bei jeder Tat prüfe ihre Voraussetzungen und Folgen, und geh erst dann an sie heran. Wenn du das nicht tust, wirst du dich anfangs mit Begeisterung auf die Sache werfen, da du ja nicht an ihre Folgen gedacht hast; wenn später aber irgendwelche Schwierigkeiten auftreten, dann wirst du aufgeben und Schimpf und Schande ernten.
Epiktet
Keine Frage: Wir alle sind Kinder Gottes. Ausnahmen bilden lediglich viele unserer Brüder und Schwestern.
Ernst Ferstl
Wer wird nicht in Zorn geraten, wenn die Sache auch ohne naive Fragen klar ist und wenn man beschlossen hat, nicht mehr darüber zu sprechen.
Fjodor Michailowitsch Dostojewski
Perlen, die im Brausen des Sturms und unter dem Krachen des Donners entstehen, sind hohl und haben nur eine schöne Schale, aber keinen Kern.
Franz von Sales
Es läutert sich alles Natürliche, und überall windet die Blüte des Lebens freier und freier vom gröbern Stoffe sich los.
Friedrich Hölderlin
Das Geheimnis der Welt ist nicht hinter den Objekten, sondern hinter den Subjekten zu suchen.
Jakob Johann von Uexküll
Vor der Jugend muss man Ehrfurcht haben: wer weiß, was die Zukunft aus ihr machen wird.
Konfuzius
Wer Großes wagt, setzt unvermeidlich seinen Ruf aufs Spiel.
Luc de Clapiers, Marquis de Vauvenargues
Wie unser Körper ohne Geist, so ist ein Staat ohne Gesetz.
Marcus Tullius Cicero
Vor äußeren Feinden habe ich keine Angst, denn die Kirche geht nicht von außen her zugrunde. Aber die inwendigen Übel, die falschen Brüder, die werden's tun.
Martin Luther
Die Partisanen des Irrtums sind nicht nur unter den erklärten Feinden der Kirche zu suchen, sondern, was am meisten zu befürchten und zu bedauern ist, direkt in ihrem Schoße, und je weniger sie Farbe bekennen, desto gefährlicher sind sie.
Pius X.
Nostalgie hilft nie. Charismatiker begeistern, sind aber auch anstrengend.
Reinhard Bütikofer
Wenn es für's Loben Kontoauszüge gäbe, ständen viele Leute dauernd im Minus.
Theodor Helfberend
Das absolute Nichts ist der Stoff, aus dem die Löcher sind.
Werner Mitsch
... mancher edle Schoß Trug schlechte Söhne schon.
William Shakespeare
Ist die Geschmacklosigkeit der Brötchen ein Indiz für Chemie im Teig oder für Stroh im Kopf der Bäcker?
Wolfram Siebeck