Der Arme, der die Not kennt, möchte oft gern Mittel haben, anderen Armen zu helfen.
Sprichwort
Ohne des Zeus Willen fallen nicht einmal die Haare vom Haupt.
Alkäos
Ein Mann am Steuer eines Wagens ist ein Pfau, der sein Rad in der Hand hält.
Anna Magnani
Statt im Leben freundlich und friedfertig einander zu tragen und zu erfreuen, grämen sich die meisten Menschen, wenn es zu spät ist, wenn der Tod die traulichen Lebensgefährten von der Seite gerissen hat; darum soll man sich lieben, solange man lebt, denn jede Stunde, die man in Unliebe verbringt, hat man sich und dem andern vom Leben geraubt.
Berthold Auerbach
Es ist Nacht, und mein Herz kommt zu dir, hält's nicht aus, hält's nicht aus mehr bei mir.
Christian Morgenstern
Die Ehe ist wie ein Telefon: Wenn man nicht richtig gewählt hat, ist man falsch verbunden.
Doris Day
Leicht biblisch. Seid furchtbar und verheeret euch auf Erden.
Friedrich Löchner
Die Faulheit wird schon durch die Langeweile bestraft.
Giacomo Casanova
Der Mensch ist nicht so böse, wenn man ihn nicht durch Mißhandlungen böse macht.
Gustav Friedrich Dinter
Manche Rede ist so gut präpariert, daß sie sich selbst vorlesen könnte.
Hans Kasper
Die Wahrheiten sind Illusionen, von denen man vergessen hat, daß sie welche sind.
Immanuel Kant
Ich anerkenne kein anderes Zeichen der Überlegenheit als die Güte.
Lew Nikolajewitsch Tolstoi
Geschrei bringt ein Echo nicht zum Schweigen.
Manfred Hinrich
Am besten kann ich meiner Enthaltsamkeit widerstehen.
Michael Marie Jung
Manche Druckfehler sind derart göttlich, daß sie keinesfalls vom Teufel stammen können.
Nikolaus Cybinski
Zur Lehre der Sinneswahrnehmungen: Kenner der Gebärdensprache hören auch mit den Augen.
Otto Weiß
... denn Inbrunst ist die Freiheit der Gestalt vom Zwang der Welt, vom Bann der eignen Seele.
Richard Dehmel
In einem arbeitsreichen Leben gibt es einen Ratschlag, dem niemand widersprechen wird, nämlich: gelegentlich völlig untätig zu sein.
Sidney Smith
Die Selbsterkenntnis gibt dem Menschen das meiste Gute, die Selbsttäuschung aber das meiste Übel.
Sokrates
Auch für die rauhe Brust gibt es Augenblicke, wo dunkle Mächte Melodien wecken.
Theodor Körner
Die Kunst zu reden, ohne zu denken.
Victor de Kowa